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((•)) = online Veranstaltung
Mittwoch, 18. März, ganztags
Ort: Rathaus Stuttgart
Interne Inputs, Workshops und Austauschformate
Seit 2023 beteiligte sich die Landeshauptstadt Stuttgart an den Aktionswochen gegen Rassismus mit einem eigenen Angebot für Mitarbeitende. „Let’s talk about Vielfalt im Amt! - Diversität bei der Landeshauptstadt Stuttgart“ heißt die Veranstaltung und lädt alle Mitarbeitende der Stadtverwaltung ein, sich über Vielfalt und Antidiskriminierung auszutauschen und weiterzubilden.
Auch 2026 geht es mit „Let’s talk about Vielfalt im Amt!“ weiter: Mit Inputs und in Workshops wird städtischen Mitarbeitenden die Möglichkeit gegeben, über verschiedene Diversitätsdimensionen und Diskriminierungsformen in Austausch zu treten und Wissen zu gewinnen.
Dieses Angebot richtet sich ausschließlich an Mitarbeitende der Landeshauptstadt Stuttgart.
Zielgruppe: Mitarbeitende der Landeshauptstadt Stuttgart
Veranstalter_in: Landeshauptstadt Stuttgart | www.stuttgart.de
Anmeldung und Fragen an: Sara Alterio, Abteilung Integrationspolitik unter sara.alterio@stuttgart.de oder Tel.: 216-60614
Mittwoch, 18. März, 18:00 – 19:30 Uhr
Ort: Experimentierraum, Katharinenstr. 21D, 70182 Stuttgart
Workshop
Wie oft begegnen wir Menschen, ohne wirklich hinzusehen? Mentoring kann mehr sein als Begleitung – es kann echte Begegnung ermöglichen. In diesem Workshop steht Mentoring als Instrument im Mittelpunkt, um Menschen auf Augenhöhe kennenzulernen.
Wir beschäftigen uns damit, wie durch Mentoring Räume für Vertrauen, Offenheit und gegenseitigen Respekt entstehen können. Dabei reflektieren wir eigene Privilegien, hinterfragen Vorurteile und setzen uns bewusst mit unterschiedlichen Lebensrealitäten auseinander. Mentoring verstehen wir als wechselseitigen Prozess: Zuhören, Lernen und Perspektivwechsel gehören genauso dazu wie Verantwortung und Haltung.
Der Workshop lädt dazu ein, Mentoring als konkrete Form des Engagements kennenzulernen und zu erproben. Ziel ist es, Mut zu machen, Haltung zu zeigen – durch Beziehung, Verlässlichkeit und die Bereitschaft, sich auf andere Menschen einzulassen.
Für alle, die Begegnung auf Augenhöhe gestalten und durch Mentoring aktiv zu einem respektvollen Miteinander beitragen möchten.
Zielgruppe: offen für alle Interessierten
Veranstalter_in: welcoMEnter Bürgerstiftung | https://welcomentor-stuttgart.de
Referent_innen: Katharina Knop von welcoMEnter
Anmeldung unter welcomentor@buergerstiftung-stuttgart.de oder telefonisch unter +49 15140210583
Donnerstag, 19. März, 10:00 – 11:30 Uhr
Ort: Online ((•))
Online-Workshop
Rassistische und antisemitische Artikulationen nehmen spürbar zu. Ein kritischer Umgang damit – ob in der Zivilgesellschaft, an Hochschulen, in der Politik oder in aktivistischen Räumen – gestaltet sich insbesondere vor dem Hintergrund globaler Gewaltverhältnisse und kriegerischer Auseinandersetzungen schwierig. Die Herausforderung, innerhalb des deutschen Diskurses zwischen legitimer Kritik, rassistischer und antisemitischer Vereinnahmung sowie Relativierung zu unterscheiden, macht deutlich: Es braucht nicht nur fundiertes Wissen über Rassismen und Antisemitismus, sondern auch ein Verständnis für ihre Verschränkungen und Überschneidungen.
Ausgehend von rassismuskritischem Wissen über die Konstruktion des ›muslimischen (antisemitischen) Anderen‹ widmet sich dieser Workshop der Frage, was es konkret bedeuten kann, wenn gefordert wird, Antisemitismuskritik und Rassismuskritik zusammenzudenken.
Nach Anmeldung wird der Zoom-Link verschickt.
Zielgruppe: Fachkräfte aus Bildungs-, und Sozialwesen, Interessierte sowie Multiplikator_innen
Veranstalter_in: Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e. V. - im Rahmen von Kooperationsverbund gegen Rassismus im Bundesprogramm „Demokratie leben!“ im Programmbereich „Entwicklung einer bundeszentralen Infrastruktur“ | https://www.verband-binationaler.de
Referent_innen: Ena Ćumurović
Anmeldung bis 16. März unter stuttgart@verband-binationaler.de.
Freitag, 20. März, 14:00 – 17:00 Uhr
Ort: Online ((•))
Workshop gegen Hate Speech
Inhalte:
1. Das Phänomen Hate Speech
• Was ist Hate Speech und warum gibt es Hate Speech (besonders im Internet)?
• Wie nehme ich Hate Speech wahr?
• Wer ist von Hate Speech betroffen?
2. Reaktionsmöglichkeiten gegen Hate Speech
Ziel:
Hate Speech verstehen und Reaktionsmöglichkeiten kennenlernen
Zielgruppe: Multiplikator_innen, pädagogische Fachkräfte, Menschen, die mehr zum Thema erfahren wollen
Veranstalter_in: Internationaler Bund Süd e. V. | www.ib-sued.de
Referent_innen: Jannes Rupf, studierter Politologe, Referent der politischen Bildung, beschäftigt sich schon länger mit Themen wie Hate Speech, Verschwörungserzählungen oder Mobbing unter Jugendlichen.
Anmeldung unter polBildung-IB-Sued@ib.de. Der Link zur Veranstaltung wird nach Anmeldung zugeschickt.
Sonntag, 22. März, 14:00 – 18:00 Uhr
Ort: Linden-Museum, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart
Workshop von fernsicht/iz3w
Wer soll Kinder bekommen – und wer nicht? Wie frei und individuell können Menschen weltweit Entscheidungen für oder gegen eine Elternschaft treffen? Welche Rolle spielen dabei der Staat und globale Machtverhältnisse? Wer bestimmt über unsere Körper?
Bei der Suche nach Antworten auf diese grundlegenden Fragen kann das Konzept „reproduktive Gerechtigkeit“ helfen, das Schwarze Feministinnen in den USA entwickelt haben.
Im Workshop lernen wir das Konzept und seine Geschichte kennen und schauen uns konkrete lokale und globale Beispiele dazu an.
Der Workshop richtet sich an interessierte Jugendliche und Erwachsene.
Weitere Informationen unter https://lindenmuseum.de/reproduktive-gerechtigkeit
Zielgruppe: interessierte Jugendliche und Erwachsene
Veranstalter_in: Linden-Museum Stuttgart | www.lindenmuseum.de
Referent_innen: Referent_innen von fernsicht/iz3w
Anmeldung bis 19. März unter Tel. 0711.2022-444 oder anmeldung@lindenmuseum.de
Montag, 23. März, 17:00 – 19:00 Uhr
Ort: Online ((•))
Fortbildung
Medial sichtbar werden die „großen“ Vorfälle. Wie steht es um die „kleinen“? Wo wird bagatellisiert – unter Schüler_innen, von Lehrpersonen bei Schüler_innen, in den Kollegien …? Was wird „ernstgenommen“ und nach welchen Kriterien?
Ausgehend von den Praxis-Erfahrungen, die vorab online auf einem Taskcards-Board gesammelt wurden, diskutieren die Teilnehmenden über mögliche Antworten und Ideen zum konkreten Handeln.
Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte, Zielgruppe sind pädagogische Akteure im Feld Schule
Veranstalter_in: Migrant*innen machen Schule e. V. | https://migration-lernen-lehren.de
Anmeldung unter info@migmas.de. Der Zugangslink wird nach Anmeldung zugeschickt.
Zur Vorbereitung bitte Fragen und Beispiele im Taskcards-Board eintragen.
Montag, 23. März, 17:00– 21:00 Uhr
Ort: TGBW e. V., Reinsburgstraße 82, 70178 Stuttgart
Workshop
Der Workshop ist interaktiv und praxisorientiert. Im Fokus steht, Anti-muslimischen Rassismus (AMR) als alltägliche und strukturelle Ausgrenzung zu erkennen, typische Narrative/Stereotype zu reflektieren und konkrete Handlungsstrategien zu trainieren (z. B. deeskalierend intervenieren, Betroffene stärken, geeignete Melde-/Unterstützungswege).
Zielgruppe: alle Interessierte
Veranstalter_in: Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) | https://www.tgbw.de
Referent_innen: Referent_innen von tgbw
Anmeldung unter https://diversity-akademie.org/events/al-madjlis-workshop-695
Dienstag, 24. März, 16:30– 19:00 Uhr
Ort: Kasino im JES Theater, Eberhardstraße 61a, 70173 Stuttgart
Workshop
Migration ist Realität. Doch was daraus gemacht wird – in Schlagzeilen, Social-Media-Posts oder politischen Reden – ist oft weniger Realität als Inszenierung. Kaum ein Thema wird so emotional diskutiert, so gezielt vereinfacht, so wirksam instrumentalisiert.
Ob als Bedrohungsszenario oder Hoffnungsträgerin: Migration wird selten nüchtern erzählt. Statt differenzierter Analysen begegnen uns Dramatisierungen („Flüchtlingswelle“, „Überfremdung“), stereotype Bilder und schiefe Vergleiche. Politisch wird Migration regelmäßig zum Spielball: mal als Krisensignal, mal als Mobilisierungsthema im Wahlkampf, mal als Projektionsfläche für Ängste und Identitätsfragen.
Dabei ist der Umgang mit Fakten keineswegs immer sauber. Es wird ausgelassen, zugespitzt, emotionalisiert – bis die Grenze zur bewussten Desinformation überschritten ist. Besonders in sozialen Netzwerken zirkulieren verkürzte, manipulative oder schlicht falsche Darstellungen mit enormer Reichweite.
Was steckt dahinter? Wer gestaltet diese Erzählungen – und mit welchem Ziel? Und wie können wir diesen Mechanismen mit Fakten, Kontext und kritischem Blick begegnen?
Dieser Workshop richtet sich an Menschen, die sich nicht abspeisen lassen wollen mit plakativen Parolen. Gemeinsam nehmen wir unter die Lupe:
Wie Migration medial und politisch erzählt wird
Welche Manipulationsstrategien hinter scheinbar „einfachen Wahrheiten“ stecken
Wie Faktenchecks funktionieren – und wie wir Narrative dekonstruieren können
Durch Inputs, Fallbeispiele und interaktive Übungen schärfen wir das Gespür für verzerrte Darstellungen, trainieren den kritischen Blick und entwickeln Werkzeuge für faktenbasierte Kommunikation. Denn wer Migration verstehen will, muss hinter die Bilder schauen – und zwischen den Zeilen lesen.
Zielgruppe: Schüler_innen höherer Klassen (ab der 9. Klasse), interessierten Lehrkräfte und Eltern
Veranstalter_in: Georgisches Kulturhaus | www.gkh-stuttgart.com
Referent_innen: Tengiz Dalalishvili ist Vorstand des Georgischen Kultur-Hauses (GKH) in Stuttgart. Seit 2019 ist er zudem als pädagogischer Referent und stellvertretender Fachbereichsleitung "Europa und Internationales" in der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg tätig.
Dr. Konstanze Jüngling ist Fachbereichsleiterin für Migration und Menschenrechte an der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart.
Anmeldung unter https://www.gkh-stuttgart.com/events/workshop-zwischen-fakten-und-fiktion/form
Anmeldung und Infos
Samstag, 28. März, 14:00 – 16:00 Uhr
Ort: Afrokids International e.V., Finkenstr. 3, 70199 Stuttgart
Workshop für Fachkräften und Erziehungsberechtige
Wie können Kinder in einer vielfältigen Gesellschaft respektvoll und selbstbewusst aufwachsen? Der Workshop richtet sich an Eltern und Fachkräfte und zeigt Wege, Kinder im Alltag zu unterstützen, Diskriminierung zu erkennen und zu reflektieren sowie Resilienz zu stärken. Gemeinsam beleuchten wir strukturelle Einflüsse, Schutzfaktoren und Handlungsmöglichkeiten, um ein gesundes und achtsames Miteinander zu fördern.
Zielgruppe: Fachkräfte, Erziehungsberechtige
Veranstalter_in: Afrokids international e.V. | www.afrokids-international.org
Referent_innen: Referent_innen von Afrokids international
Anmeldung unter m.groeger@afrokids-international.org