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Freitag, 20. März, 17:00 – 20:30 Uhr
Ort: Stuttgart-Mitte, genauer Veranstaltungsort wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Austauschraum
Anti-asiatischer Rassismus kann unterschiedliche Formen annehmen. Er beginnt damit, dass unter dem Sammelbegriff „Asien“ vorrangig ostasiatische Stereotypen verstanden werden. Menschen mit süd- oder südost-asiatischer Zuschreibung erfahren auch innerhalb Asiens Rassismus - die Bandbreite ist so vielfältig wie der Kontinent.
In diesem Workshop wollen wir uns aus der Sicht Betroffener mit diesen Formen auseinandersetzen. Wir tauschen uns darüber aus, was Rassismus mit uns macht - und wie wir uns gegenseitig unterstützen und empowern können.
Die Veranstaltung ist als Safer Space konzipiert. Bitte geben Sie daher bei der Anmeldung Ihre Positionierung an bzw. schildern Sie uns kurz, inwiefern Sie betroffen sind.
Zielgruppe: Betroffene von anti-asiatischem Rassismus
Anmeldung bis zum 15. März unter info@heilpraxis-filderstadt.de
Samstag, 21. März, 10:00 – 18:00 Uhr
Ort: Eckladen im Theater Rampe, Filderstraße 47, 70180 Stuttgart
Workshop für BIPoC, migrantische und strukturell benachteiligte Kulturschaffende
Im Rahmen der Anti-Rassismus-Woche wird das Workshopformat „Ich bin das Start-up – Kreatives Unternehmertum in Kultur & Medien“ vorgestellt, das politische Bildung, Kulturarbeit und rassismuskritische Perspektiven miteinander verbindet. Das Projekt versteht ökonomisches Wissen nicht als rein marktwirtschaftliche Kompetenz, sondern als zentrale Praxis politischer Bildung und Selbstermächtigung.
Ausgangspunkt ist die Erkenntnis, dass Rassismus im Kulturbereich nicht allein auf der Ebene von Repräsentation wirkt, sondern sich strukturell in Zugängen zu Ressourcen, Netzwerken und Förderlogiken manifestiert. Der Workshop setzt genau hier an und macht wirtschaftliche Kompetenz als Handlungsspielraum sichtbar – insbesondere für Kulturschaffende, die von strukturellen Ausschlüssen betroffen sind.
In einem eintägigen Workshop entwickeln die Teilnehmenden eigene Projekt- oder Start-up-Ideen im Bereich Kultur, Film oder Medien. Dabei steht nicht die marktförmige Anpassung im Vordergrund, sondern die kritische Analyse von Macht- und Ausschlussstrukturen sowie die Aneignung von Handlungskompetenz. Ziel ist es, Selbstermächtigung zu fördern, Erfahrungswissen sichtbar zu machen und solidarische Perspektiven für nachhaltige kulturelle Praxis zu eröffnen.
Besonders adressiert sind BIPoC, migrantische und strukturell benachteiligte Kulturschaffende. Gerade in Zeiten zunehmender Sparmaßnahmen im Kulturbereich gewinnt ökonomisches Wissen an Bedeutung: Es stärkt die Planungssicherheit, schafft Unabhängigkeit von kurzfristigen Förderlogiken und eröffnet neue Handlungsspielräume.
Zielgruppe: Selbständige Kulturschaffende, Filmschaffende, Künstler_innen, Medienschaffende mit BIPOC-Profil und/oder Migrationshintergrund
Veranstalter_innen: TAVMA in Kooperation mit Heinrich Böll Stiftung Baden-Württemberg, Theater Rampe, Forum Afrikanum und Empowerment Netzwerk-BW
Referent_in: Willy Rollé ist international tätiger Filmproduzent, Regisseur und Kurator mit Schwerpunkt auf innovativen Film- und Medienprojekten. Als Gründer von Tavma Production, Distribution & Projects ist er in der internationalen Film- und Kreativwirtschaft tätig und wurde für seine Arbeiten mehrfach international ausgezeichnet, unter anderem beim Dubai International Film Festival. Derzeit promoviert er an der University of the West of Scotland zum Thema Co-writing, Migrant Stories & Film und war Mitglied renommierter Netzwerke wie dem Producers Network der Filmfestspiele von Cannes.
Anmeldung unter willy@tavma.net
Bildnachweis: ZEBRAS Collective
Samstag, 21. März, 11:00 – 15:00 Uhr
Ort: Begegnungsraum Stuttgart Mitte, Breitscheidstraße 2f, 70174 Stuttgart
Workshop und Austausch
Jeder hat eigene Stories, die wir gerne mit anderen teilen – oder manchmal einfach nur für uns selbst behalten. „Stories“ können mehr sein als nur „gut“ oder „schlecht“. Sie können "banal", "lustig" oder einfach total "verrückt" sein. An diesen Tagen plaudern wir gemeinsam über unsere Geschichten. Wir bauen sie aus, tauschen sie, twisten sie – in Worten, Bildern oder Situationen. Es gibt kein richtig oder falsch. Wir üben, unsere Fantasie mit der Realität zu verbinden – und haben dabei einfach Spaß.
Unser Ziel ist die Gemeinsamkeit. Für Wärme und Wohlbefinden bieten wir mit einer selbstgekochten Reissuppe und warmen Getränken an.
Weitere Info auf IG: zebras.collective und mayha
Zielgruppe: Geflüchtete, (Post-)Migranten, Diaspora-Angehörige, BiPoC und besonders für Asiaten
Veranstalter_in: ZEBRAS Collective
Anmeldung unter mayha@zebras-collective.de
Samstag, 21. März, 16:00 – 19:00 Uhr
Ort: Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Workshop für Erwachsene
Diskriminierung und Rassismus prägen viele Lebensrealitäten – oft subtil, manchmal offen.
In diesem Workshop setzen wir uns mit den gesellschaftlichen und psychologischen Grundlagen von Rassismus auseinander, beleuchten die Auswirkungen rassistischer Erfahrungen und erarbeiten Handlungsmöglichkeiten für Betroffene und Zeug_innen.
Ein besonderer Fokus liegt auf Selbstschutz: Wie können Identität, Selbstwert und psychische Gesundheit im Umgang mit Rassismus gestärkt werden?
Cheryl Frank-Heinze (MSc Computer Engineering, BSc Psychologie) ist die Gründerin von Feeling Irie – Psychologische Workshops, Seminare und Beratung. Mit umfangreicher internationaler Erfahrung aus der Arbeit mit Schulen, Community-Gruppen und privaten Unternehmen in den USA, Südamerika , Asien und Deutschland verbindet sie fachliche Kompetenz mit Empathie und kultureller Sensibilität und unterstützt Menschen dabei, ihre emotionale und mentale Gesundheit zu stärken und eine solide Grundlage für persönlichen und beruflichen Erfolg zu schaffen.
Zielgruppe: Dieser Workshop ist ein Safe Space für alle, die gemeinsam Rassismus verstehen, Erfahrungen teilen und Stärke entwickeln möchten.
Referent_innen: Cheryl Frank-Heinze
Anmeldung unter https://eveeno.com/158549306
Montag, 23. März, 16:30 – 18:00 Uhr
Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart
Workshop & Pilates-Kurs
Der Sisters Pilates Club ist ein Empowerment Konzept für BiPoc Frauen bzw. für Frauen, die von Rassismus betroffen sind.
Unsere Mission ist es einen Safe Space zu schaffen – einen Raum, in dem du ankommst, dich gesehen und akzeptiert fühlst, so wie du bist.
Im Workshop lernst du deinen Zyklus, die zyklusbasierte Ernährung, sowie gesundheitsfördernden Maßnahmen, die PMS lindern, kennen. Anschließend trainieren wir die tiefe Muskulatur mit Pilates.
Zielgruppe: BiPoc Frauen, bzw. Frauen, die von Rassismus betroffen sind
Veranstalter_in: Sisters Pilates Club | https://sisterspilatesclub.com
Referent_innen: Muzit Terfe, Expertin für ganzheitliche Frauengesundheit und Juliette Verhein, Pilatestrainerin.
Anmeldung unter https://sisterspilatesclub.com
Dienstag, 24. März, 16:30 – 18:30 Uhr
Ort: Afrokids International e.V., Finkenstr. 3, 70199 Stuttgart
Offener Austauschraum
Auswirkungen von Rassismus auf die psychische Gesundheit marginalisierter Communities. Ein offener Austauschraum zu psychischer Gesundheit im Kontext von Rassismus, generationenübergreifendem Trauma und sozialer Ungleichheit.
Gemeinsam reflektieren wir strukturelle Zusammenhänge und teilen Impulse für Resilienz sowie einen achtsamen Umgang mit Mental Health im Alltag.
Zielgruppe: BIPoC und marginalisierte Menschengruppen
Veranstalter_in: Afrokids International e.V. | www.afrokids-international.org
Referent_innen: Referent_innen von Afrokids international
Anmeldung unter m.groeger@afrokids-international.org
Donnerstag, 26. März, 10:00 Uhr
Ort: Vereinsräume des StuFem e.V., Oppelnerstrasse 1, 70372 Stuttgart
Frühstück, kreative Bastelaktion und Vortrag mit Reflexion
Geplant ist ein gemeinsames Frühstück in entspannter Atmosphäre, ergänzt durch eine kreative Bastelaktion, die Raum für Austausch und Begegnung bietet. Ein zentraler Bestandteil ist ein Vortrag von Yasemin Kurt zum Thema Rassismus, der inhaltliche Impulse setzt und zur gemeinsamen Reflexion anregt.
Yasemin Kurt ist Projektleiterin und geschäftsführende Bildungsreferentin bei der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg e.V. Sie studierte Anglistik und Philosophie/Ethik auf Lehramt. In ihrer Arbeit konzipiert, organisiert und leitet sie Workshops im Bereich der politischen Bildung. Ihre inhaltlichen Schwerpunkte liegen auf Jugend und gesellschaftlicher Teilhabe, Demokratiebildung, Rassismuskritik sowie Empowerment-Projekten.
Zielgruppe: Frauen
Veranstalter_in: StuFem e.V. in Kooperation mit der Gfd BW e.V. | https://stufem.de
Referent_innen: Yasemin Kurt ist Projektleiterin und geschäftsführende Bildungsreferentin bei der Gesellschaft für Dialog Baden-Württemberg e.V.
Anmeldung bis zum 20. März unter anmeldung@stufem.de
Donnerstag, 26. März, 16:00 - 20:00 Uhr
Ort: Stuttgart-Schwabstraße. Der Raum wird nach Anmeldung bekannt gegeben
Workshop für Betroffene
LEUCHTLINIE ist eine Fach- und Beratungsstelle für Betroffener rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt in Baden-Württemberg.
In diesem Workshop stellen Beraterinnen ihre Arbeit spezifisch hinsichtlich rassistischer Gewalt vor und erörtern folgende Inhalte:
Merkmale von Gewalt und ihre Folgen für rassifizierte Menschen
Handlungs- und Unterstützungsmöglichkeiten für Betroffene
Nach einem allgemeinen Teil bieten wir speziell für Menschen mit Rassismuserfahrungen einen geschützten Raum an, um einen Austausch zu ermöglichen.
Zielgruppe: Menschen mit Rassismuserfahrungen sowie Unterstützer_innen (nur erster Teil)
Veranstalter_in: Leuchtlinie, TGBW | https://www.leuchtlinie.de
Referent_innen: Hannah Gonzalez-Volz und Idzumi Neumärker von Leuchtlinie
Anmeldung unter kontakt@leuchtlinie.de
Freitag, 27. März, 15:00 - 18:00 Uhr
Ort: Junges Ensemble Stuttgart, Eberhardstraße 61a, 70173 Stuttgart
Workshop für Jugendliche
Rassismus und Diskriminierung gehören für viele zum Alltag – manchmal offen, oft versteckt.In diesem Workshop reden wir offen darüber, wie Rassismus entsteht, wie er wirkt und was er mit uns macht. Ein wichtiger Teil ist Selbstschutz: Wie bleibe ich bei mir? Wie stärke ich mein Selbstwertgefühl? Und wie gehe ich mit belastenden Situationen um, ohne mich selbst zu verlieren?
Cheryl Frank-Heinze (MSc Computer Engineering, BSc Psychologie) ist die Gründerin von Feeling Irie – Psychologische Workshops, Seminare und Beratung.
Mit umfangreicher internationaler Erfahrung aus der Arbeit mit Schulen, Community-Gruppen und privaten Unternehmen in den USA, Südamerika , Asien und Deutschland verbindet sie fachliche Kompetenz mit Empathie und kultureller Sensibilität und unterstützt Menschen dabei, ihre emotionale und mentale Gesundheit zu stärken und eine solide Grundlage für persönlichen und beruflichen Erfolg zu schaffen.
Zielgruppe: Dieser Workshop ist für alle, die gemeinsam Rassismus verstehen, über Erfahrungen sprechen und Stärke entwickeln möchten. Für Jugendliche.
Referent_in: Cheryl Frank-Heinze
Anmeldung unter https://eveeno.com/249623257
Bildnachweis: ChatGPT
Samstag, 28. März, 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: Humanistisches Zentrum, Mörikestraße 14, 70178 Stuttgart
Workshop für Frauen*
Das Konzept „Gemeinsam gegen Hass im Netz“ richtet sich an Fachkräfte der Jugendarbeit und kombiniert fachliche Informationen, praxisnahe Methoden und kollektive Reflexion.
Im Fokus stehen die Sensibilisierung für digitale Gewalt, das Kennenlernen von Handlungsstrategien und die Stärkung der eigenen Rolle in der pädagogischen Arbeit mit Jugendlichen. Der Workshop integriert praktische Übungen wie die Analyse von Hatespeech-Beispielen, die Entwicklung von Counterspeech und die Erarbeitung empowernder Inhalte.
Dabei wird Wert auf Diversität, die Schaffung von Safe(r) Spaces und die Reflexion individueller sowie kollektiver Handlungsmöglichkeiten gelegt. Neben der Vermittlung von Wissen wird die Resilienz der Teilnehmenden gestärkt und Raum für gegenseitigen Austausch geschaffen.
So bietet das Konzept sowohl Impulse zur Selbstreflexion als auch konkrete Ansätze zur Umsetzung in der Jugendarbeit.
Zielgruppe: Frauen* und weiblich gelesene Fachkräfte aus der Jugendarbeit
Veranstalter_in: Stadtjugendring Stuttgart e.V. | www.sjr-stuttgart.de
Referent_in: Filiz Tokat vom Stadtjugendring Stuttgart
Anmeldung unter filiz.tokat@sjr-stuttgart.de oder 0157/39594367
Sonntag, 29. März, 17:00 - 19:00 Uhr
Ort: Experimentierraum, Katharinenstr. 21d, 70182 Stuttgart
Erzählcafé mit kleinem Input
Über 1,2 Millionen Menschen aus Osteuropa, den post-sowjetischen Ländern und dem Balkan leben in Baden-Württemberg. Und doch weiß die Gesellschaft oft wenig darüber, wer „wir“ sind, wo „wir“ herkommen und wie vielfältig unsere Geschichten und Lebensrealitäten sind. Stattdessen wird häufig in vereinfachenden Kategorien und Zuschreibungen gedacht:
Ukrainisch? Russisch? Serbisch? Bosnisch? Albanisch? Oder Georgisch? Slawisch? Muslimisch? Jüdisch? Orthodox? Oder doch Roma?
Mit dem Erzähl_Kafe „Zwischen Herkunft und Hiersein“ möchten wir gemeinsam einen Raum schaffen, um über genau diese Erfahrungen zu sprechen: über Vorurteile und Zuschreibungen, aber auch über eigene Perspektiven, Stärken und Geschichten. Neben einem kurzen Impuls zu Antislawismus soll vor allem Platz sein für persönliches Erzählen, Begegnungen auf Augenhöhe und ein warmes, gemeinschaftliches Zusammensein bei Kaffee, Oreschki und anderen Leckereien.
Das Erzählcafé ist Teil der “Oral History”-Reihe von Lernort Geschichte. Menschen aus Stuttgart und die hier leben, können ihre sonst ungesagten Geschichten erzählen und mit anderen ins Gespräch kommen.
Zielgruppe: Für Menschen mit Bezügen zu Osteuropa, Balkan & Zentralasien – und alle, die zuhören möchten.
Veranstalter_in: Lernort Geschichte, Stuttgarter Jugendhaus Gesellschaft, Mosaik Deutschland e.V. und Stadtjugendring Stuttgart e.V. | https://lernortgeschichte.de und https://mosaik-deutschland.de und www.sjr-stuttgart.de
Referent_innen: Lucija Marosevic und Jana Aslan-Moor
Anmeldung nicht notwendig