> Veranstaltungstitel bitte jeweils anklicken für weitere Beschreibung der Veranstaltung
((•)) = online Veranstaltung
Bildnachweis: Erinnerungsort Hotel Silber, © HdGBW / Daniel Stauch
Sonntag, 15. März, 16:00 – 17:00 Uhr
Ort: Erinnerungsort „Hotel Silber“, Dorotheenstraße 10, 70173 Stuttgart
Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung
Anfangs ging es der Gestapo vor allem darum, politische Gegner*innen zu bekämpfen. Mitte der 1930er-Jahre überwachte, verfolgte und deportierte die Polizei jedoch zunehmend Menschen, die aus rassistischen Motiven nicht Teil der von dem NS-Regime propagierten „Volksgemeinschaft“ sein sollten. In der Themenführung werden die tödlichen Folgen des Rassismus am Beispiel der Polizei im Nationalsozialismus aufgezeigt.
Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus ist die Führung kostenlos.
Zielgruppe: Interessierte Öffentlichkeit
Veranstalter_in: Haus der Geschichte Baden-Württemberg | www.hdgbw.de
Referent_innen: Geschichtsvermittler_in des Erinnerungsorts „Hotel Silber“
Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung bis zum 13. März 2026 unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de.
Montag, 16. März, 17:30 - 18:00 Uhr
Ort: Geißstraße 7, 70173 Stuttgart
Gedenkveranstaltung
Öffentliches Gedenken an die Opfer des rassistischen Brandanschlags vom 16.03.1994 im Haus der Geißstraße 7:
Ante B. (60 Jahre), Ljuba B. (55 Jahre), Zuzanna M. (57 Jahre), Nebahat S. (27 Jahre) und ihr ungeborenes Baby, Aynül S. (4 Jahre), Athina S. (24 Jahre), Kristina S. (2 Jahre)
KEIN VERGEBEN. KEIN VERGESSEN.
Kerzen und Blumen können gern mitgebracht werden.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Initiative Geißstraße 7 | https://geissstrasse7.org
Bildnachweis: PapyRossa
Montag, 16. März, 19:00 - 21:00 Uhr
Ort: Forum 3 e. V., Gymnasiumstraße 21, 70173 Stuttgart
Szenische Lesung mit Videos und Musikbeispielen - Eine musikalische Würdigung der Gastarbeiter-Generation
Im Rahmen der diesjährigen Aktionswochen gegen Rassismus präsentiert Kutlu Yurtseven eine eindrucksvolle szenische Lesung zu seinem Buch "Eine ehrenwerte Familie". Mit Texten, Videoeinspielungen und Musikbeispielen blickt er auf über 35 Jahre Hip-Hop-Geschichte zurück – erzählt aus der Perspektive der Kölner Band "Microphone Mafia" und eingebettet in die gesellschaftlichen Kämpfe der letzten Jahrzehnte.
Das Buch, das Kutlu Yurtseven gemeinsam mit Rossi Pennino verfasst hat, verbindet die Geschichte der Band mit persönlichen Erfahrungen und politischem Engagement. Aufgewachsen im Schatten der Bayer-Werke, würdigt Yurtseven die erste Generation der Arbeitsmigrant_innen, die "alles gaben", und steht für einen Hip-Hop, der nicht nach Lebensläufen fragt, sondern nach Haltung. Neben unbeschwerten Stücken prägen vor allem Songs über die rassistischen Brandanschläge der 1990er Jahre das künstlerische Schaffen der Band.
Das NSU-Attentat auf der Kölner Keupstraße, das Kutlu Yurtseven aus nächster Nähe erlebte, markiert einen weiteren zentralen Punkt seiner Biografie – und erklärt sein konsequentes Engagement gegen Rassismus, sowohl in der Musik als auch in Initiativen und auf der Bühne. Die szenische Lesung macht Mut, sich gegen Rassismus und Krieg auszusprechen, und verbindet Erinnerung, Musik und Widerstand zu einem intensiven Abend. Ein kraftvoller Abend über Hip-Hop als Haltung, Erinnerung als Verantwortung und Musik als Stimme gegen Rassismus.
Kutlu Yurtseven, geboren 1973, ist Rapper, Autor und politisch engagierter Künstler. Als Gründungsmitglied der Hip-Hop-Band Microphone Mafia rappt er seit den frühen 1990er Jahren auf Türkisch und Deutsch und prägt damit eine Musik, die gesellschaftliche Realitäten, Migrationserfahrungen und antirassistisches Selbstverständnis miteinander verbindet.
Nach den NSU-Anschlägen engagierte sich Kutlu Yurtseven in der Initiative "Keupstraße ist überall" und wirkte am Theaterstück "Die Lücke" des Kölner Schauspiels mit, das sich mit den Folgen des NSU-Terrors auseinandersetzt. Neben seiner künstlerischen und politischen Arbeit ist er als Ganztagskoordinator an einer Schule tätig.
Der Eintritt ist frei.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Deutsch-Türkisches Forum e.V. und Forum 3 e.V. | www.dtf-stuttgart.de www.forum3.de
Anmeldung: Um Anmeldung wird gebeten unter civicrm.dtf-stuttgart.de/...
Bildnachweis: Cathy Nzimbu Mpanu-Mpanu-Plato
Dienstag, 17. März, 19:00 – 20:30 Uhr
Ort: Evangelisches Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstraße 33, 70174 Stuttgart
Vortrag
Die biblische Botschaft verkündet die Gleichheit und Einheit zwischen Menschen weltweit, eine tiefe Verbundenheit zwischen Christen untereinander, die uns definiert und jenseits ethnischer Herkunft ein Teil unserer gemeinsamen Identität ist. Doch einen Blick in unseren Alltag zeigt uns, dass wir weit entfernt sind von diesen Idealen. Fälle von Diskriminierung und rassistisches Verhalten begegnen schwarzen Menschen täglich. Ein Blick zurück in biblische Zeiten – und in die Gegenwart: Passten und passen Schwarze Personen im Stadtbild?
Referentin: Cathy Nzimbu Mpanu-Mpanu-Plato ist in der demokratischen Republik Kongo geboren und lebt seit 40 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland. Sie ist Studienleitern von STUBE, einem Studienbegleitprogramm für internationalen Studierende. Sie ist u. a. engagiert im Vorstand von Proökumene und beim Forum der Kulturen e. V. Sie begleitet Menschen, die Diskriminierung und rassistische Erfahrungen gemacht haben und wurde dafür vom Bund für Antidiskriminierungs- und Bildungsarbeit e. V. in Berlin ausgebildet.
Kooperationen: Ndwenga e.V. und Pro Ökumene e.V.
Kostenbeitrag: 6,00 Euro
Zielgruppe: Alle Interessierten
Veranstalter_in: Evang. Bildungszentrum Hospitalhof | www.hospitalhof.de
Anmeldung: Reservieren unter www.hospitalhof.de
Bildnachweis: Aşk, Mark ve Ölüm – Liebe, D-Mark und Tod
Dienstag, 17. März, 19:30 Uhr
Ort: KULTURWERK, Ostendstr. 106 A, 70188 Stuttgart
Preisgekrönte Kurzfilme und Gespräche mit den Regisseur_innen
Ein beeindruckender Dokumentarfilm von Cem Kaya über die einzigartige Musikkultur türkischer Einwanderer in Deutschland: Von den Gurbetçi-Liedern der ersten Generation bis hin zu den Pionieren des deutsch-türkischen HipHop.
Der Film macht mit noch nie gesehenem Archivmaterial die Bedeutung dieser kulturellen Entwicklung erlebbar und eröffnet neue Perspektiven auf Fragen von Zugehörigkeit, Identität und Partizipation.
Im Anschluss an die Vorführung gibt es ein Filmgespräch mit dem Musiker und Rapper Kutlu Yurtseven.
Eintritt: 5 EUR, mit Bonuscard frei
Zielgruppe: Alle Interessierten
Veranstalter_in: Deutsch-Türkisches Forum e.V. | www.dtf-stuttgart.de
Anmeldung: Reservierungen und Vorverkauf auf www.kulturwerk.de
Bildnachweis: Fotograf Andreas Langen
Mittwoch, 18. März, 19:00 – 21:00 Uhr
Ort: Haus der Katholischen Kirche Stuttgart, Königstraße 7, 70173 Stuttgart
Vortrag und Gespräch mit Mark Terkessidis
In den letzten fünf Jahrzehnten hat sich die Bundesrepublik dramatisch verändert, in vielerlei Hinsicht, aber vor allem demographisch: In den Städten der alten Bundesrepublik werden in absehbarer Zeit die Menschen mit Migrationshintergrund in der Mehrheit sein. Offensichtlich – und das zeigt sich etwa an Debatten über Probleme mit dem “Stadtbild” – kommt die Mentalität zumal in der Politik mit den Veränderungen nicht mit: Die Vorstellungen von Normalität erscheinen nostalgisch und realitätsfern, und strukturelle Probleme in Wirtschaft und Verwaltung werden auf das Thema Migration verlagert.
Die Frage ist aber auch, ob die jüngsten Diskussionen über Rassismus, die sich eher mit der Situation in den USA befassen, in dieser Situation hilfreich sind. Ein Rückblick auf die letzten 50 Jahre in einem veränderten Land, das mit der eigenen Zukunft nicht zurecht kommt.
Mark Terkessidis ist freier Autor mit den Schwerpunkten Migration, Interkultur und Rassismus. In der langen Liste seiner Veröffentlichungen wird sein Weitblick und tiefes Verständnis für gesellschaftliche Entwicklungen in diesen Zusammenhängen deutlich. Seine Promotionsschrift wurde 2004 mit dem Titel “Die Banalität des Rassismus. Migranten zweiter Generation entwickeln eine neue Perspektive” veröffentlicht. In neueren Veröffentlichungen befasst er sich unter anderem mit den Themen Postkolonialismus sowie Diversität und Demokratie.
Im Anschluss an den Vortrag von Mark Terkessidis vertiefen die Journalistin Anna Koktsidou und Mustafa Arab vom Flüchtlingsrat Baden-Württemberg das Thema aus ihren persönlichen Perspektiven - und wir öffnen die Gesprächsrunde auch für Impulse aus dem Publikum.
Den Abend moderiert Kerim Arpad, Geschäftsführer des Deutsch-Türkischen Forums Stuttgart.
Kooperation im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus: Forum der Kulturen Stuttgart, Stadtjugendring Stuttgart, Deutsch-Türkisches Forum, Katholisches Bildungswerk Stuttgart
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Katholisches Bildungswerk Stuttgart | www.kbw-stuttgart.de
Anmeldung unter https://www.kbw-stuttgart.de/...
Donnerstag, 19. März, 18:00 - 21:00 Uhr
Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart
Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus lädt das Förderprogramm Divers.Kritisch.Gut! am Donnerstag, 19. März, von 18:00 bis 21:00 Uhr zu einer öffentlichen Präsentation der geförderten Projekte ins Linden-Museum Stuttgart ein.
Das Förderprogramm ist eine Kooperation zwischen KUBI-S (Stadt Stuttgart) und dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V.
Im vergangenen Jahr wurden im Rahmen von Divers.Kritisch.Gut! sieben rassismuskritische Kunst- und Kulturprojekte gefördert. Die Veranstaltung bietet Raum, diese Arbeiten sichtbar zu machen, Einblicke in die Projektprozesse zu geben und gemeinsam über Erfahrungen, Herausforderungen und Perspektiven rassismuskritischer Kulturarbeit in Stuttgart ins Gespräch zu kommen.
Die Projektleitenden stellen ihre Veranstaltungen und Arbeiten in unterschiedlichen Formaten vor – darunter künstlerische Interventionen, Performances, Videos, Impulse und Kurzpräsentationen. Ergänzt wird das Programm durch ein moderiertes Podiumsgespräch, an dem neben Projektbeteiligten auch Mitglieder der besonderen Jury des Förderprogramms teilnehmen: Die Mehrheit der Jury ist selbst von Rassismus betroffen und als Akteur_innen in Kunst und Kultur tätig.
Zielgruppe: Die Veranstaltung richtet sich an Projektbeteiligte, Kulturschaffende, zivilgesellschaftliche Akteur_innen sowie an eine interessierte Öffentlichkeit und versteht sich als Einladung zum gemeinsamen Nachdenken über rassismuskritische Kunst- und Kulturpraxis sowie über diversitätssensible Formen des Miteinanders.
Veranstalter_innen: Kubi-S und Forum der Kulturen Stuttgart e.V. | www.stuttgart.de/... und www.forum-der-kulturen.de
Bildnachweis: Dietz/bergsee, blau
Donnerstag, 19. März, 19:00 Uhr
Ort: CVJM Stuttgart e.V., Großer Saal, Büchsenstraße 37, 70174 Stuttgart
Vortrag über die Mitte-Studie durch Prof. Dr. Beate Küpper mit anschließender Podiumsdiskussion unter Einbezug des Publikums
Wie steht es um die gesellschaftliche Mitte in Deutschland? Welche Einstellungen prägen sie – und wie stabil sind die demokratischen Überzeugungen, die unser Zusammenleben tragen sollen? Die neue „Mitte-Studie 2024/2025: Die angespannte Mitte“ liefert Antworten auf diese Fragen. Sie zeigt, dass gesellschaftliche Polarisierungen, Misstrauen gegenüber Institutionen und rechtsextreme Einstellungen längst keine Randphänomene mehr sind.
Seit fast zwei Jahrzehnten untersucht die Mitte-Studienreihe im Auftrag der Friedrich-Ebert-Stiftung regelmäßig politische Einstellungen in Deutschland – und bietet damit einen einzigartigen Langzeitblick auf die Verfasstheit unserer Demokratie. Die aktuelle Erhebung macht deutlich: Die gesellschaftliche Mitte steht unter Druck. Sie ist verunsichert, teilweise erschöpft, sucht Orientierung – und bleibt doch entscheidend dafür, ob sich demokratische Werte behaupten.
Die Vorstellung der neuen Studie lädt dazu ein, die Befunde gemeinsam zu diskutieren: Was hält die Gesellschaft noch zusammen? Wo liegen Bruchlinien – und welche Perspektiven ergeben sich für eine Politik, die Vertrauen, Gerechtigkeit und Teilhabe stärkt?
Veranstaltung im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart und in Kooperation mit dem Stadtjugendring Stuttgart e.V.
Zielgruppe: Alle Interessierten
Veranstalter_innen: Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Ebert-Stiftung und Stadtjugendring Stuttgart e.V. | www.fes.de/landesbuero-bawue und www.sjr-stuttgart.de
Anmeldung unter www.fes.de/lnk/mittestudiestuttgart
Bildnachweis: HdGBW/M. Kovalenko
Donnerstag, 19. März, 19:00 Uhr
Ort: Haus der Geschichte Baden-Württemberg, Konrad-Adenauer-Straße 16, 70173 Stuttgart
Tandemführung durch Antisemitismus-Ausstellung
Ein Ko-Kuratierender unserer Ausstellungsintervention zu Antisemitismus und Franziska Dunkel, Projektverantwortliche vom Haus der Geschichte Baden-Württemberg, führen gemeinsam durch die Intervention "Fragt uns doch mal. Jüdische Perspektiven auf Antisemitismus".
Sie wollen mit den Teilnehmer_innen diskutieren über Fragen von Diskriminierung, Repräsentation von hasserfüllten Stereotypen und die Möglichkeit, Sprachräume offen zu halten trotz Konflikten.
Die Führung ist kostenfrei.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Haus der Geschichte Baden-Württemberg | www.hdgbw.de
Anmeldung bis 18. März unter besucherdienst@hdgbw.de
Bildnachweis: Welthaus Stuttgart e.V.
Freitag, 20. März, 14:30 Uhr
Ort: Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Workshop und Stadtrundgang
Koloniale Geschichte ist Vergangenheit – und zugleich Teil unserer Gegenwart. Im heutigen Stadtbild sind koloniale Spuren oft nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar – und doch begegnen sie uns: in Museen, Denkmälern, alten Straßennamen ebenso wie in Sprache, Konsum und alltäglichen Bildern unserer Gegenwart. Die Rallye lädt dazu ein, genau hinzusehen und zu fragen: Was erzählen diese Orte? Und was bleibt dabei unsichtbar?
Gemeinsam mit erfahrenen Referent_innen erkunden wir koloniale Kontinuitäten im Stadtbild – und fragen, was sie über unser Heute erzählen, wie sie unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unseren Alltag formen – und welche Handlungsspielräume sich daraus eröffnen.
Die Tour öffnet Perspektiven, regt zum Nachdenken an und lädt dazu ein, Gewohntes neu zu betrachten. Nicht abstrakt – sondern ganz konkret, im Hier und Jetzt.
Zielgruppe: Für alle offen, aber mindestens 14 Jahre alt, sonst mit Begleitperson
Veranstalter_in: Welthaus Stuttgart e.V. | www.welthaus-stuttgart.de
Anmeldung unter gk@welthaus-stuttgart.de
Freitag, 20. März, 18:00 - 20:30 Uhr (fortlaufend)
Ort: Zoom ((•))
Informationsveranstaltung
Findest du es wichtig, gegen Rassismus und menschenverachtende Einstellungen aktiv zu werden? Willst du selbst Workshops dazu durchführen? Bist du zwischen 18 und ungefähr 30 Jahren alt? Dann bist du bei uns genau richtig! Wir - das Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) - bieten Projekttage an Schulen und für Jugendgruppen an, die Themen wie Rassismus, Diskriminierung und Rechtsextremismus behandeln. All unsere Projekttage werden von freiwillig engagierten NDC-Teamenden durchgeführt, die dafür ein Honorar bekommen.
Bei unserer Infoveranstaltung kannst du das NDC kennenlernen, einen kleinen Einblick in unsere Projekttage bekommen und erfahren, wie du auch ohne Vorwissen oder Erfahrung in der Bildungsarbeit bei uns als Teamer_in aktiv werden kannst.
Wir stellen dir in circa 15 Minuten unsere Arbeit vor und beantworten anschließend deine Fragen.
Finanziert aus Landesmitteln, die der Landtag von Baden-Württemberg beschlossen hat.
Zielgruppe: Interessierte zwischen 18 und circa 30 Jahren
Veranstalter_in: Netzwerk für Demokratie und Courage (NDC) in Baden-Württemberg | www.netzwerk-courage.de/bawue
Referent_in: Rebecca Rüddenklau, Mitarbeitende in der Landesnetzstelle des NDC BW
Anmeldung: Keine Anmeldung nötig. Teilnahme über Zoom unter https://us02web.zoom.us/j/81978983440 | Meeting-ID: 819 7898 3440
Samstag, 21. März, 10:30 - 14:00 Uhr, danach ggf. Radio
Ort: Afrokids International e.V., Finkenstr. 3, 70199 Stuttgart
Friedensbrunch
Friedensbrunch zum Gedenken an Sharpeville. Wir sprechen über Rassismus, Erinnerungskultur und politische Teilhabe heute: Wie sichtbar sind Schwarze Menschen im Stadtbild – und wie wirksam in demokratischen Prozessen?
Ein Dialog zur Sichtbarmachung Schwarzer Perspektiven, Chancen und Barrieren, im momentanen geopolitischen Diskurs.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Afrokids International e.V. | www.afrokids-international.org
Anmeldung unter m.groeger@afrokids-international.org
Sonntag, 22. März, 15:45 - 19:00 Uhr
Ort: Prisma KIOSK, Bahnhofstraße 14-18, 70372 Stuttgart
Film and Community Discussion
Film: Lumumba: Death of a Prophet (1991)
Director: Raoul Peck
Duration: 69 minutes
Language: French (English subtitles)
Age: 16+
Programm:
15:45 – Ankommen
16:00 – Filmstart
16:35 – 10 Minuten Pause
16:45 – Film Teil 2
17:20 – Filmende
17:20 – Community Discussion mit kongolesischen Stimmen
18:00 – Gemeinsames Essen (kongolesisch inspirierter Peanut Stew / Poulet Moambé)
Die Veranstaltung ist spendenbasiert. Alle Spenden gehen an Initiativen, die mit Communities im Kongo verbunden sind.
Rootwork Cinema ist ein kleines selbstorganisiertes Filmprojekt, das kollektives Lernen, kritischen Austausch und Perspektiven aus dem Globalen Süden in den Mittelpunkt stellt.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Rootwork Cinema
Anmeldung (für Sitzplätze und Essensplanung):
Bildnachweis: Chris Grodotzki
Dienstag, 24. März, 18:00 - 20:00 Uhr
Ort: Willi-Bleicher-Haus, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart
Vortragsabend
Katharina Bergmann arbeitet als Doktorandin zu Flucht und Gewalt an europäischen Außengrenzen. Sie arbeitete ein Jahr lang als Freiwillige bzw. Koordinatorin an der europäischen Außengrenze in Dunkerque, Nordfrankreich. Zudem arbeitete sie in einer Seenotrettungsorganisation zum Thema Kriminalisierung von Flucht.
In ihrem Vortrag beleuchtet sie, dass Flucht nicht stringent abläuft und Flüchtende teilweise seit 10 Jahren innerhalb der EU zirkulieren. Im Fokus soll dabei auch die Frage stehen, wie Solidarität mit Flüchtenden aussehen kann.
SARAH (Search And Rescue All Humans) Seenotrettung ist eine zivile Seenotrettungsorganisation aus Baden, die sich der Rettung von Menschen auf dem Mittelmeer verschrieben hat. Seit Sommer 2024 war sie mit einer ehemaligen Luxusmotoryacht, die zu einem besonders schnellen Rettungsschiff umgerüstet wurde, auf Rotation um vor Lampedusa Menschen in Seenot zu retten.
Olaf Oehmichen, Gesellschafter, Rettungsleiter und RHIB-Fahrer bei SARAH wird von der Arbeit der Seenotrettungsorganisation berichten. Wie steht es um die Rahmenbedingungen ihrer Arbeit? Welche Perspektive hält 2026 für SARAH Seenotrettung bereit?
Zielgruppe: breite Öffentlichkeit
Veranstalter_in: Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit DGB, IGM, Verdi, Rosa Luxemburg Stiftung, Seebrücke
Anmeldung: Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Bildnachweis: Plakat zur Sonderausstellung „Rechtsextremer Terror“, © HdGBW
Mittwoch, 25. März, 17:00 - 18:00 Uhr
Ort: Erinnerungsort Hotel Silber, Dorotheenstraße 10, 70173 Stuttgart
Öffentliche Führung durch die Sonderausstellung
Von den politischen Morden der Weimarer Republik über die rechtsextreme Gewalt der 1990er-Jahre bis hin zu aktuellen Putschplänen aus Reichsbürgerkreisen: Rechtsextremer Terror ist kein Phänomen der Vergangenheit. Er bedroht bis heute Menschenleben und unsere Demokratie.
Die Führung beleuchtet ausgewählte Fälle rechtsextremer Gewalt und fragt: Sind es Einzelfälle – oder hängen die Taten zusammen? Gegen wen richtet sich rechtsextremer Terror?
Im Rahmen der Aktionswochen gegen Rassismus ist die Führung kostenfrei.
Zielgruppe: Interessierte Öffentlichkeit
Veranstalter_in: Haus der Geschichte Baden-Württemberg | www.hdgbw.de
Referent_innen: Geschichtsvermittler_in Erinnerungsort „Hotel Silber“
Anmeldung: Wir bitten um Anmeldung unter veranstaltungen-hs@hdgbw.de
Mittwoch, 25. März, 19:00 - 20:30 Uhr
Ort: Generationenhaus Heslach, Gebrüder-Schmid-Weg 13, 70199 Stuttgart
Theaterperfomance
Das Dialogtheater spielt im Rahmen des Projekts 0711 Spielraum interkulturell das Stück "Einsam in der Menge".
Premiere ist am 25.3.2026 um 19.00 im Generationenhaus Heslach.
Unterschiedliche Menschen treffen, auf einer Party, im öffentlichen Verkehr, bei der Arbeit, beim Daten, aufeinander.Sie haben, wenn überhaupt, nur oberflächlichen Kontakt zueinander. Dann vollzieht sich eine Wendung.
Das Theaterstück wirft, wie das Gefühl der Einsamkeit selbst, Fragen auf: Warum verlassen wir nicht einfach eine Gruppe, in der wir uns einsam fühlen? Warum fällt es uns so schwer in wirklichen Kontakt mit anderen Menschen zu treten? Was hat Einsamkeit mit Rassismus zu tun? Kann Einsamkeit gelegentlich auch gut sein?
Es wird mit unterschiedlicher Methoden gearbeitet: Darstellungen, Dialoge, Tanz, Recherche. Auf der Bühne spielen 20 Menschen unterschiedlicher Herkunft, mit unterschiedlichen Biografien, und vielfältigen Fähigkeiten.
Das Stück dauert 80 Minuten.
Regie und Stückentwicklung Eduard Novac, Karlo Müller und Barbara Rochlitzer, Tanz Neda Naji
Eintritt frei, Spenden erwünscht
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: 0711 Spielraum interkulturell/ Dialogtheater | https://dialogtheater.de/0711-spielraum-interkulturell
Anmeldung: Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Mittwoch, 25. März, 17:30 - 19:00 Uhr
Ort: Online über Zoom ((•))
Online-Vortrag
Wie kann ich eine Veranstaltung planen, in der sich Menschen möglichst willkommen und wohl fühlen? Welche Fragen sollte ich mir vorab stellen, was muss ich beachten, und wie lässt sich ein angemessenes Verhalten während der Veranstaltung sicherstellen?
Der Vortrag von Dr. Cora Bieß gibt eine Einführung darin, wie Veranstaltungen in der Kulturarbeit, der politischen Bildung und der Demokratieförderung rassismus- und diskriminierungssensibel gestaltet werden können und bietet dabei Anregungen zur Reflexion des eigenen Handelns.
Der Vortrag findet im Rahmen der Internationalen Wochen gegen Rassismus Stuttgart statt und wird im Förderprogramm „lokal vernetzen – demokratisch handeln“ der Landesarbeitsgemeinschaft für Offene Kinder- und Jugendbildung Baden-Württemberg e. V. durchgeführt.
Das Förderprogramm wird von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg im Rahmen des Landesprogramms „Demokratie stärken“ gefördert.
Zielgruppe: Fachkräfte und Ehrenamtliche bzw. alle Interessierte
Veranstalter_in: Landesarbeitsgemeinschaft Offene Kinder- und Jugendbildung Baden-Württemberg e.V. (LAGO BW) | https://lago-bw.de
Anmeldung: Die Veranstaltung ist kostenfrei und mit Anmeldung unter anmeldung@lago-bw.de
Mittwoch, 25. März, 19:00 - 21:30 Uhr
Ort: Willi-Bleicher-Haus, Willi-Bleicher-Str. 20, 70174 Stuttgart
Lesung und Gespräch
Atemlos und beklemmend sind die Schilderungen der Rettungseinsätze der Sea Watch 3-Crew vor der Küste von Sizilien, die der deutsch-iranische Comiczeichner Adrian Pourviseh als Beobachter und Seenotretter 2021 begleitet hat. Die unmenschliche Anspannung vor und bei den Einsätzen, die Bedrohung durch die sogenannte libysche Küstenwache, die im Auftrag Europas Geflüchtete aus internationalen Gewässern verschleppt, und die hochprofessionelle Durchführung der Rettungsaktionen, bei denen wenige Augenblicke zwischen Leben und Tod von Menschen entscheiden können – Adrian Pourvisehs Graphic Novel "Das Schimmern der See" ist ein gezeichneter Augenzeugenbericht über den schrecklichen Alltag an den Außengrenzen Europas und ein lautstarker Aufruf zu mehr Menschlichkeit.
Adrian Pourviseh wurde 1995 in Koblenz geboren und arbeitet als freischaffender Comic-Autor. Seit 2019 ging er als Übersetzer und Fotograf auf die Sea-Watch 3 und half als Freiwilliger auf der Insel Lesbos. Seine Erlebnisse auf der Sea-Watch 3 hielt er als illustrierte Tagebucheinträge fest. Sie wurden 2020 im Rahmen der „SW5Y – Fünf Jahre zivile Seenotrettung“ im Frankfurter Weltkulturen Museum ausgestellt. In seinem Graphic Novel Debüt Das Schimmern der See – Als Seenotretter auf dem Mittelmeer erzählt Pourviseh von den Erlebnissen auf einer Seenotrettungsmission im Sommer 2021.
Die Lesung ist Teil des Begleitprogramms zur Fotoausstellung „Kein Land in Sicht“, die 11 Jahre zivile Seenotrettung auf dem Mittelmeer dokumentiert.
Die Ausstellung wird vom 2. März bis 24. April im Willi-Bleicher-Haus Stuttgart gezeigt in Kooperation mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund Region Stuttgart, ver.di, der IG Metall Stuttgart, der Rosa-Luxemburg Stiftung sowie der Seebrücke Stuttgart.
Weitere Informationen unter https://calendar.boell.de/de/event/das-schimmern-der-see-als-seenotretter-auf-dem-mittelmeer
Zielgruppe: Öffentlichkeit
Veranstalter_in: Heinrich Böll Stiftung in Kooperation mit DGB, IGM, Verdi, Rosa Luxenburgs Stiftung, Seebrücke
Anmeldung: Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich.
Donnerstag, 26. März, 12:30 - 16:00 Uhr
Ort: Römerkastell Stuttgart, Naststraße 3, 70376 Stuttgart
Aktionsveranstaltung von Hallschlag Aktuell - dem Zusammenschluss aller sozialen Einrichtungen im Hallschlag
Der Stadtteil hat in den letzten Jahren bereits eindrucksvoll bewiesen, wie stark Gemeinschaft sein kann: 2024 standen wir Seite an Seite in einer großen Menschenkette, und auch der Aktionstag im vergangenen Jahr brachte viele Menschen zusammen, die sich für Vielfalt und Zusammenhalt einsetzen.
2026 knüpfen wir daran an:
Am Donnerstag, 26. März 2026, heißt es im Römerkastell: „Setz dich hin und ein – für Vielfalt und Zusammenhalt“. Von 12:30 bis 16:00 Uhr sind alle eingeladen, gemeinsam ein starkes Zeichen für ein respektvolles, vielfältiges Miteinander im Stadtteil zu setzen. Die Teilnahme ist kostenlos.
Um 12:30 Uhr starten wir mit einer gemeinsamen Aktion für Vielfalt und Zusammenhalt. Alle sind herzlich eingeladen, eine eigene Sitzgelegenheit mitzubringen und sich symbolisch für ein Miteinander im Stadtteil „hin und einzusetzen“. Was fördert ein Miteinander mehr als ein gemeinsames Essen? Daher gibt es in Kooperation mit Supp_optimal ab 13:15 Uhr für alle ein kostenloses vegetarisches Mittagessen sowie eine Ausgabe von Lebensmitteln aus Foodsharing.
Ebenfalls ab 13:15 Uhr warten verschiedene Mitmachstände – von Fußball und Holzspielen über die Gestaltung von Hockern bis hin zu einem Zeitungs-Workshop und weiteren kreativen Angeboten.
Komm vorbei und zeig Haltung – für ein starkes und buntes 70376!
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Hallschlag Aktuell | https://www.wir-im-hallschlag.de
Bildnachweis: Lernort Geschichte
Donnerstag, 26. März, 16:30 - 18:30 Uhr
Ort: Treffpunkt Haltestelle Hölderlinstraße
Stadtspaziergang
Als ehemaliges Zentrum des Königreichs Württemberg sind in Stuttgart zahlreiche koloniale Spuren zu entdecken. An unterschiedlichen Stationen quer durch die Stuttgarter Innenstadt decken wir sichtbare und unsichtbare Verflechtungen zwischen Stuttgart und ehemaligen deutschen Kolonien auf und sprechen über (post)koloniale Kontinuitäten bis in die Gegenwart.
Die Veranstaltung ist gebührenfrei.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: vhs Stuttgart und Lernort Geschichte, STJG | https://vhs-stuttgart.de und https://lernortgeschichte.de
Anmeldung unter https://vhs-stuttgart.de/lang/programm/kurssuche/kurs/261-18412
Bildnachweis: Foto von Gilda Sahebi: Hannes Leitlein
Donnerstag, 26. März, 19:30 - 21:00 Uhr
Ort: Hospitalhof Stuttgart, Büchsenstr. 33, 70174 Stuttgart
Gespräch
Wer heute in die deutsche Gesellschaft schaut, könnte denken, es sei ein tief gespaltenes Land. Dies ist jedoch eine Erzählung, die politisch generiert wurde und medial verstärkt wird. Gilda Sahebi entlarvt die Annahme in ihrem Buch als Lüge, als Herrschaftsinstrument autoritärer Kräfte. Dies zeigt sie an einschlägigen Debatten um Sozialleistungen, Migration, Gendern und Wokeness, Krieg und Frieden sowie Corona.
Studien zeigen immer wieder: Im eigenen Leben sind Menschen viel öfter zufrieden; sie helfen und unterstützen einander, suchen Verbindung, nicht Hass.
Wo geht die Suche nach Verbindung auf der gesellschaftlichen Ebene verloren? Und was kann man tun, um der Erzählung des gespaltenen Landes keinen Raum zu geben?
Buchhinweis: Gilda Sahebi, Verbinden statt spalten, S. Fischer Verlag 2025
Mit: Gilda Sahebi, Journalistin, Autorin
Zielgruppe: Öffentlichkeit
Veranstalter_in: Landesbüro Baden-Württemberg der Friedrich-Ebert-Stiftung und Evang. Bildungszentrum Hospitalhof Stuttgart | www.fes.de/landesbuero-bawue und www.hospitalhof.de
Anmeldung: Eintritt frei, Reservierung unter www.hospitalhof.de
Bildnachweis: Welthaus Stuttgart e.V.
Freitag, 27. März, 14:30 Uhr
Ort: Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Workshop und Stadtrundgang
Koloniale Geschichte ist Vergangenheit – und zugleich Teil unserer Gegenwart. Im heutigen Stadtbild sind koloniale Spuren oft nicht mehr auf den ersten Blick erkennbar – und doch begegnen sie uns: in Museen, Denkmälern, alten Straßennamen ebenso wie in Sprache, Konsum und alltäglichen Bildern unserer Gegenwart. Die Rallye lädt dazu ein, genau hinzusehen und zu fragen: Was erzählen diese Orte? Und was bleibt dabei unsichtbar?
Gemeinsam mit erfahrenen Referent_innen erkunden wir koloniale Kontinuitäten im Stadtbild – und fragen, was sie über unser Heute erzählen, wie sie unsere Wahrnehmung, unser Verhalten und unseren Alltag formen – und welche Handlungsspielräume sich daraus eröffnen.
Die Tour öffnet Perspektiven, regt zum Nachdenken an und lädt dazu ein, Gewohntes neu zu betrachten. Nicht abstrakt – sondern ganz konkret, im Hier und Jetzt.
Zielgruppe: Für alle offen, aber mindestens 14 Jahre alt, sonst mit Begleitperson
Veranstalter_in: Welthaus Stuttgart e.V. | www.welthaus-stuttgart.de
Anmeldung unter gk@welthaus-stuttgart.de
Freitag, 27. März, 17:30 Uhr
Ort: Forum 3 e.V., Gymnasiumstraße 21, 70173 Stuttgart
Film-Screening und Austausch
Afrofuture Cinema Now! ist ein Film-Screening für alle, die sich ehrlich für afrofuturistische Perspektiven interessieren. Gezeigt wird der Film "Black to the Future" (OMEU) von Jean-Pascal Zadi. Im Anschluss laden wir zu einem informellen Austausch ein, um über die Themen des Films zu diskutieren und Perspektiven zu teilen.
Afrofuturismus ist eine kulturelle und künstlerische Bewegung, die sich mit der Zukunft aus Schwarzer Perspektive beschäftigt. Er verbindet Elemente aus Science-Fiction, Technologie, Geschichte und afrikanischen Diaspora-Erfahrungen, um neue Visionen von Identität, Freiheit und Selbstbestimmung zu entwerfen. Dabei geht es nicht nur um Zukunftsvisionen, sondern auch darum, Vergangenheit und Gegenwart neu zu denken und Schwarze Geschichten sichtbar zu machen.
Im Film "Black to the Future" (OMEU) erkundet der Filmemacher Jean-Pascal Zadi Ideen des Afrofuturismus. Im Anschluss laden wir zu einem informellen Austausch darüber ein.
Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=ujsjr1Fu8Ec&t=1s
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: TAVMA | https://www.instagram.com/tavma_film...
Freitag, 27. März, 18:00 Uhr
Ort: Humanistisches Zentrum, Mörikestraße 14, 70178 Stuttgart
Ausstellung
Am 5. Februar realisierte Axel Schütz und sein Team in Bad Friedrichshall im Rahmen der Friedrichshaller Gespräche das Projekt „HEIMATEN. Heimat haben – Heimat geben – Heimat sein.“ Das Echo war gewaltig und die positiven Eindrücke mussten noch an Ort und Stelle verarbeitet und zum Ausdruck gebracht werden. Das Plädoyer des Abends, Heimaten in der Mehrzahl zu denken und zu leben, mündete in ein Fest mit verschiedenen und teilweise sehr ergreifenden Programmpunkten.
Wir werden die Ausstellung samt Vortrag in Stuttgart ebenfalls zur Geltung bringen können und wollen damit im Rahmen der Aktionswochen ein inhaltliches Ausrufezeichen für ein überzeugendes und menschliches Konzept vorstellen.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Die Humanisten Baden-Württemberg | https://dhubw.de
Anmeldung: Sie können gerne spontan zur Veranstaltung erscheinen. Eine vorherige Anmeldung zur besseren Planbarkeit ist jedoch erwünscht bis Montag, den 23.03. mit dem Betreff „Heimaten“ an die Mailanschrift: kontakt@dhubw.de oder telefonisch unter: 0711 6493780.
Freitag, 27. März, 20:00 Uhr
Ort: Laboratorium Stuttgart, Wagenburgstraße 147, 70186 Stuttgart
Rassismuskritisches und diversitätssensibles communityfokussiertes Drag/Burlesque Performancesprojekt zum Thema Herkunftsidentität mit Artists of Color und Artists mit Migrationsbiografie
Wenn man einen Blick auf die Popkultur wirft, scheint es, als seien wir mal wieder in der Ära des Glitzers und Glamours angekommen. Popstars wollen Showgirls sein, Reality-TV über Drag Queens gehen in ihre drölfhundertste Staffel und sogar im Mar-a-Lago werden die Federfächer geschwungen. Die queeren Underground Künste des Drag und Burlesque rücken immer weiter in den Mainstream. Deshalb haben sich das Stuttgarter Drag Kollektiv femininini gefragt: Wer und was geht im Mainstream unter? Welche Stimmen werden nicht gehört, welche Künstler_innen nicht gesehen, welche Kunst nicht gefördert?
Mit dem Performance Projekt ATTENTION! wird um Aufmerksamkeit gebeten, nein, nach dieser verlangt, um marginalisierte Künstler_innen in diesem Fall mit Migrationsbiografie und BIPOC ins Rampenlicht zu bringen.
In der ersten Ausgabe stellen sich Ariana Gandhi, Elekktra Heart, Holey Father, Sir Dan Manhattan, Veronica Mont Royal und Violetta Poison unter der Moderation von Wolfgang Bäng der Frage, was bedeutet Herkunft, wo komme ich her und warum ist das so kompliziert?
Tickets kosten18€ im Vorverkauf, 15€ ermäßigt und 20€ an der Abendkasse.
Einlass ist ab 19.30 Uhr und Beginn um 20.30 Uhr.
Zielgruppe: alle Interessierten
Veranstalter_in: Drag Kollektiv femininini | https://www.instagram.com/...
Tickets unter https://laboratorium-stuttgart.de/programm/detail/2026-03-27/drag-kollektiv-femininini
Bildnachweis: paws and prints / unsplash
Freitag, 27. bis Sonntag, 29. März
Uhrzeit: Freitag und Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr
Ort: Linden-Museum Stuttgart, Hegelplatz 1, 70174 Stuttgart
Buchmesse und Lesungen
Eine Auswahl von Büchern, die sich mit den Themen Diskriminierung und Rassismus auseinandersetzen, kuratiert von Thomas Koch (Fliegende Bücher) und Lea Plott (Börsenverein BaWü).
Die Schwerpunkte sind Kinder- und Jugendbuch, Sachbuch und Belletristik.
Die Themen und Autor_innen der Lesungen entnehmen Sie bitte den aktuellen Ankündigungen.
Eine Zusammenarbeit von Börsenverein des Deutschen Buchhandels Landesverband Baden-Württemberg e.V., welcoMEntor und der Mobilen Buchhandlung Fliegende Bücher GmbH
Die Buchmesse findet im Linden-Museum statt.
Die Öffnungszeiten vom Linden-Museum sind Freitag und Samstag 10-17 Uhr, Sonntag 10-18 Uhr.
Zielgruppe: alle Interessierten, also die breite Öffentlichkeit
Veranstalter_in: Fliegende Bücher GmbH und welcoMEntor | https://welcomentor-stuttgart.de
Anmeldung: Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Bildnachweis: Igbo Cultural Foundation Stuttgart e.V.
Samstag, 28. März, 16:00 - 20:00 Uhr
Ort: Globales Klassenzimmer, Charlottenplatz 17, 70173 Stuttgart
Podiumsdiskussion, kulturelle Präsentation (African Heritage Fashion Show), Foto- und Videopräsentation
Action Against Racism – erzählt durch Geschichten, Kultur und Mut.
In Podiumsdiskussionen, einer afrikanischen Heritage-Show sowie Foto- und Videopräsentationen junger Models setzen wir ein starkes Zeichen für Vielfalt, Identität und Zusammenhalt.
Zielgruppe: Jugendliche, junge Erwachsene, Familien sowie alle Interessierten an Antirassismusarbeit, Kultur und Diversität
Veranstalter_in: Igbo Cultural Foundation Stuttgart e.V.
Anmeldung: Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
Samstag, 28. März, ab 18:00 Uhr
Ort: PRISMA Bad Cannstatt, Bahnhofstraße 14–18, 70372 Stuttgart
Offener Abend mit Musik
Wir laden euch herzlich zu „Offene Stimmen“ ein – einem offenen Abend mit Gespräch, Musik und gemeinsamem Austausch.
Was erwartet euch?
• Zwei Gäste halten kurze Inputs zum Thema Rassismus.
• Danach gibt es eine offene Gesprächsrunde mit Raum für Fragen, Austausch und neue Perspektiven.
• Außerdem gibt es Musik, Essen und Zeit zum Kennenlernen.
Wir freuen uns auf euch und auf einen Abend voller offener Stimmen und Begegnungen.
Zielgruppe: Die Veranstaltung ist für alle Menschen offen. Jede_r ist willkommen.
Veranstalter_in: Next Afghan Generation
Anmeldung: Per Instagram next Afghan Generation DM oder per E-Mail an nextafghangeneration@gmail.com
Sonntag, 29. März, 11:00 Uhr
Ort: Die Rampe e.V., Filderstraße 47, 70180 Stuttgart
Brunch und Programm
Zum Abschluss der Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart laden wir herzlich zu einem gemeinsamen Vernetzungs-Brunch am Sonntag, 29. März, ab 11 Uhr ein.
Der Brunch richtet sich an das Netzwerk der Aktionswochen, an Projektbeteiligte, Engagierte, Familien, Kinder sowie an alle interessierten Menschen. In einer offenen Atmosphäre soll Raum für Begegnung, Austausch und Vernetzung entstehen. Parallel wird es Angebote für Kinder sowie künstlerische Momente geben, die den Brunch begleiten.
Das Catering wird von (post-)migrantischen Vereinen und Initiativen aus Stuttgart bereitgestellt.
Der Vernetzungs-Brunch ist zugleich ein Moment des Dankens an all diejenigen, die die Aktionswochen gegen Rassismus in diesem Jahr sowie in den vergangenen zehn Jahren getragen, gestaltet und mit ihren Beiträgen möglich gemacht haben. Darüber hinaus soll er einen Ausblick bieten: Vor dem Hintergrund massiver Kürzungen der Fördermittel möchten wir gemeinsam darüber ins Gespräch kommen, wie antirassistisches Engagement und Projekte in Stuttgart auch unter diesen erschwerten Bedingungen weitergeführt und gestärkt werden können – insbesondere angesichts des Wegfalls der Projektförderung „Partnerschaft für Demokratie“ und der bisherigen Strukturen der Initiative AWgR Stuttgart.
Programm:
Beginn ab 11 Uhr
Mit einem großartigen Buffet von Circulo ArgenSno e.V., Mozangola e.V. und India Culture Forum e.V. und Begrüßung durch das Orga-Team der Aktionswochen gegen Rassismus
Zwei Tanzworkshops für Groß und Klein (12:00–13:00 Uhr und 13:15–14:15 Uhr) von Bibi Domingo:
In diesem Workshop tauchen wir gemeinsam in verschiedene afrikanische Tanzstile ein und lernen dabei auch mehr über die afrikanische Tanzkultur. Neben dem Tanzen gibt es Raum für Austausch, Gemeinschaft und dafür, den eigenen Körper bewusster wahrzunehmen. Ich freue mich darauf, mit euch zu tanzen, zu lernen und eine besondere Energie in der Gruppe zu erleben.
Ich bin Bibi Domingo, ausgebildete Erzieherin und seit über 11 Jahren Tanz- und Fitnesstrainerin. Bewegung und Musik begleiten mich schon mein ganzes Leben und sind für mich Ausdruck von Lebensfreude, Energie und Gemeinschaft. In meinen Kursen von Afrodance über Hip-Hop bis African Dance Workout stehen positive Energie, Motivation und Spaß an Bewegung im Mittelpunkt.
Musikalische Begleitung: DJ-Set von DJ AfroPunk
Beats mit Haltung! Die deutsch-kenianische DJ mischt Reggae, Dancehall & mehr zu kraftvollen Sets voller Energie und Empowerment. Ob Club, Demo oder Festival – sie steht für sichere Tanzflächen und Sichtbarkeit für Black FLINTA-DJs.
LIVE-Illustration des Vernetzungs-Brunchs von Mayha Suaysom
Mayha Suaysom ist eine asiatische (LIVE-) Illustratorin, Moderatorin von Zeichenworkshops und Grafikerin in Stuttgart. Ihre LIVE-Illustration sind bei vielen Menschen sehr beliebt, insbesondere ihre Werke aus dem Portraitzeichnenautomat (IlluMayha)
Kinderbetreuung mit Batsel- und Spielangebot
Begleitung durch das Awareness-Team von Coexist e.V.
Zielgruppe: AWgR Netzwerk und Interessierte
Veranstalter_in: Initiative Aktionswochen gegen Rassismus Stuttgart
Anmeldung unter https://eveeno.com/249306950
Anmeldung hier: